Unsere Lernende im Sprachaufenthalt in England

Unsere Lernende Linda profitierte von einem Sprachaufenthalt in England, um sich auf das Business English Certificate vorzubereiten. Lesen Sie in ihrem Bericht, was sie alles erlebt hat.

AutorLinda Bachmann
Datum23.06.2014
Lesezeit4 Minuten

Seit eineinhalb Jahren arbeite ich bei der Digicomp Academy AG in Zürich. Nun bin ich als lernende Kauffrau im zweiten Lehrjahr und werde in diesem Semester zwei Fächer abschliessen. Englisch und Informatik.

Sprachaufenthalt in Brighton

Zur Vorbereitung auf Business-English-Zertifikat (BEC) bot uns die Schule die Möglichkeit, einen zweiwöchigen Sprachaufenthalt zu machen. Die Reise sollte nach Brighton (GB) gehen. Ich war natürlich sofort dabei, weil ich schon immer nach England wollte und das eine super Gelegenheit war, mich auf diese Prüfung vorzubereiten. Dank der Unterstützung von Digicomp und meiner Eltern war es mir dann auch möglich, diese Reise anzutreten – herzlichen Dank.

So machte ich mich ans Packen und schon am Ostersonntag ging es los. Am Flughafen traf ich die anderen 90 Schüler. Gemeinsam kämpften wir uns durch die Gepäckabgabe und die Passkontrolle bis zum Platznehmen im Flugzeug. Erfreulicherweise konnte ich neben einer meiner Kolleginnen sitzen und so wurde uns während dem Flug nicht langweilig.

Vorurteil bestätigt und widerlegt

Mein Vorurteil gegenüber England bestätigte sich bereits bei der Landung – es regnete. Mit einem Car wurden wir zur Schule in Brighton gebracht, das eine Stunde von London entfernt liegt. Bei der Schule wurden wir von unserer Gastfamilie erwartet. Wir warteten aufgeregt und gespannt. Glücklicherweise war meine Gastfamilie sehr nett. Das Essen war übrigens auch sehr lecker, obwohl mich alle in der Schweiz davor warnten.

Während der ersten paar Tage war alles neu. Alle Häuser sahen in unseren Augen gleich aus. Die Strassen waren aber gut beschriftet, sodass wir uns ziemlich schnell auskannten. An die Schule gewöhnte ich mich schnell. Wir hatten jeweils drei Lektionen à 1.5 Stunden. Die Schule dauerte jeweils von 9 bis 15 Uhr.

Good morning, London!

Am Wochenende fuhren wir dann mit dem Zug nach London. Den ganzen Morgen nahmen wir an einer Führung teil. Von zwei Führungen der traditionellen oder der neuen Tour entschied ich mich für die traditionelle. Gemeinsam mit unserem Tourguide besichtigten wir Buckingham Palace, Westminster Abbey, Piccadilly Circus, Oxford Street und natürlich sahen wir auch die doppelstöckigen roten Busse.

Brighton in der Freizeit

Die zweite Woche ging genauso schnell vorbei wie die Erste. Ich hatte mich schon sehr an das Leben in Brighton gewöhnt. Nach der Schule verbrachten wir unsere Zeit gerne in der Stadt oder am Meer. Brighton hat einen wunderschönen Pier mit einer Gaminghalle und vielen Bahnen. Auch zum Shoppen ist man in Brighton mit den vielen Einkaufsmöglichkeiten gut bedient. Von Secondhandshops bis zu teuren Designerläden hat es alles. Im Stadtzentrum befindet sich das Churchill Square – ein grosses Einkaufszentrum.

Lachendes & weinendes Auge

Nach den zwei Wochen ging ich mit gemischten Gefühlen nach Hause. Einerseits freute ich mich wahnsinnig, wieder nach Hause zu gehen, aber andererseits hätte ich auch gerne noch mehr von Brighton gesehen und werde diese Zeit vermissen.

Es war eine der besten Erfahrungen, die ich machen durfte, und ich werde mich gerne an diese tolle Zeit erinnern. Ich habe nicht nur schulisch profitiert, sondern auch als Mensch viele neue Dinge aufgenommen und dazugelernt. Ich kann einen Sprachaufenthalt jedem empfehlen!

 

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Über den Autor

Linda Bachmann