Der digitale Lebenslauf
AutorMonika Hofstetter
Datum29.04.2020
Lesezeit4 Minuten

Der digitale Lebenslauf

Wie «digital» bist du? Ab wann warst du mit dem Handy unterwegs? Hast du ein Profil bei Social Media? Nutzt du Onlinebanking oder erledigst du deine Zahlungen noch auf der Post?
Ich habe mich selber gefragt, wie ich mit der Digitalisierung umgehe: Denn momentan bin ich umgeben von sehr digital affinen Menschen.
Ich befinde mich nämlich in einer Weiterbildung zum Social Media Community Manager. Meine Dozenten waren schon in der Social-Media Welt aktiv, als andere noch dachten Facebook sei ein Buch.

Das ist auch meine Welt: Denn die digitalen Medien haben mich schon immer fasziniert. Relativ früh habe ich mich mit diesen beschäftigt. Aber wie früh war das denn genau?
Ich bin den Spuren meiner Vergangenheit gefolgt und habe beschlossen, einen digitalen Lebenslauf zu erstellen.

1976    meine Geburt in die noch nicht so digitale Welt
1997    erstes Mobiltelefon mit ausziehbarer Antenne
2000    erster Computer, ein Laptop – früher auch Klapprechner genannt

2008    erster Post bei Facebook
2009    erste Bewertung bei Tripadvisor
2012    Gründung und Erstellung des Blogs citybabble.ch, erster Post auf Instagram,
erster Tweet bei Twitter
2013    Erstellung eines Google Kontos
2014    Beitritt zu WhatsApp und Xing
2015    Erstellung der Website makeitshabby.ch, erster Post auf der neuen Business Page
MAKE IT SHABBY bei Facebook, Beitritt LinkedIn
2016    Beitritt zu Pinterest
2018    Erstellung eines zweiten Accounts auf Instagram
2019    Erstellung eines dritten Accounts auf Instagram, Beitritt zu Tik Tok

Es ist für mich erstaunlich, dass ich schon über 10 Jahre in den digitalen Medien unterwegs bin.
Ich dachte es sei weniger lange her…

Einige Besonderheiten kommen mir in den Sinn: Als ich 2012 mit dem Bloggen begann, folgte ich anderen Bloggern, um von ihnen zu lernen. Einer der ersten Blog’s dem ich folgte, war «theblondesalad.com».
Chiara Ferragni startete mit dem Blog 2009 und ist heute eine der bekanntesten Bloggerinnen der Welt. Leider hörte ich im Jahre 2014, auf Grund einer Schreibblockade, mit dem Bloggen auf.
Da der Blog citybabble.ch sehr viele Inhalte und gute Keywords aufweist, wird er dank Google pro Monat nach wie vor ca. 2`000 Mal aufgerufen.
Schon ein Jahr später erstellte ich selber meine erste Website, auf welcher es rund um mein Hobby, dem Bearbeiten von Möbeln ging. Dazu folgte ein Business Account auf Facebook zum gleichen Thema.
Damals wurde mir langsam klar, dass mich mein beruflicher Weg unbedingt in die digitale Welt führen musste. Ich wollte sozusagen mein «Hobby» zum Beruf machen.

Ich kann mich erinnern, dass mich das «Erstellen von Content» schon immer faszinierte und beschäftigte. Während der Sekundarschule hatte ich um die zehn Brieffreunde,
später tauschte ich mich mit Freunden rege per E-Mail aus. Kommunikation mit Text war für mich schon damals ein grosses Thema.

Oft war ich auch mit meiner Kamera unterwegs, da ich Freude am Fotografieren hatte. Gott sei Dank habe ich ein gutes Auge für Bildmaterial, sei es in der Auswahl von Bildern oder eben beim Fotografieren.
Auf Facebook verbreitete ich meinen ersten Content, später beim Bloggen.
Bei vielen Dingen die ich machte und sah, fragte ich mich immer: Wie kann ich diese Geschichte am besten auf dem digitalen Weg aufzeigen? Und das ist heute noch so.
Es gibt zum Glück genug Möglichkeiten «es» zu tun. Content publizieren meine ich.
Sei es mit Stories, Status, Post’s oder natürlich auf den Social Media Känalen meines Arbeitsgebers. Bei der Arbeit erstelle ich auch gewissen Content für Websites und für alle externen Newsletter.
Kreativ zu sein macht mir ganz einfach Spass. Schön wenn man sein «Hobby» zum Beruf machen kann.

SMCM-0419, März 2020
Monika Hofstetter


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