Schreiben für Social Media - einige Tipps

Sprache und Ton auf Social Media gehören genauso zur Brand Identity wie die Bildwelt oder die klassische Werbung. Hier, was es dabei zu beachten gilt.

AutorCarla Wilhelm
Datum24.06.2017
Lesezeit3 Minuten

Wenn Unternehmen Social Media Plattformen betreiben, müssen sie so einiges beachten. Nicht zu unterschätzen ist dabei die Einführung von Richtlinien, die sich auf die Texte beziehen. Denn die Sprache und der Ton auf Social Media gehören genauso zur Brand Identity wie die Bildwelt oder die klassische Werbung. Was es dabei zu beachten gibt, möchte ich im Folgenden aufzeigen.

Grammatik

Auch wenn die Social Media Welt grundsätzlich lockerer und freier ist, als andere Kommunikationskanäle, sollte grossen Wert auf korrekte Rechtschreibung gelegt werden. Um Fehler zu vermeiden, sollten die Posts vor der Veröffentlichung jeweils gegengelesen werden. Ganz nach dem Prinzip “vier Augen sehen mehr als zwei”.

Sprache

Grundsätzlich sollte man nur Texte in Sprachen posten, die man beherrscht. Gerade bei Social Media Posts werden häufig Wortspiele eingesetzt, die nicht einfach zu übersetzen sind. Gibt es keine Möglichkeit die Posts von einer Person mit muttersprachlichem Hintergrund übersetzen zu lassen, sollte man die Finger davon lassen.

 

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Übung macht den Meister, auch beim Schreiben. Bild: pixabay.com

Kurz & knapp

Auch wenn man denkt, dass das selbstverständlich sein sollte – viele Unternehmen schaffen es nicht sich in ihren Posts kurz zu halten. Konkret umsetzen sollte man:

  • Einfache Sätze, kein Fachchinesisch
  • Viele Verben
  • Keine Füllwörter
  • Aktiv statt passiv

Dies gilt übrigens auch für Antworten auf Kommentare. Als Community Manager verweist man lieber auf einen Artikel auf der Unternehmenswebseite, als dass man eine (zu) ausführliche Antwort im Kommentarfeld postet.

Persönlich sein

Wie es der Name sagt, geht es auf Social Media um das pflegen sozialer Kontakte. Unternehmen haben hier die Möglichkeit mit ihren Kunden auf Augenhöhe, persönlich zu kommunizieren. Deshalb sollten Standartanworten und Floskeln unbedingt vermieden werden! Zudem sollten die Kommentarantworten am besten von einer Person beantwortet werden und nicht einem Pseudonym oder einer Gruppe, zum Beispiel so: “Liebe Grüsse, Ella”

Es braucht Regeln

Bevor angefangen für Social Media zu schreiben, müssen einige Regeln schriftlich festgelegt werden. Diese beinhalten unter anderem: Du oder Sie Ansprache / Begrüssung und Verabschiedung / “Slang”-Wörter erlaubt etc.. Dies ist besonders wichtig, wenn mehrere Personen eine Seite betreuen, um einen einheitlichen Ton gewährleisten zu können.

In dem Sinn: Viel Spass beim Schreiben!


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Carla Wilhelm