OpenTuesday: Kostenlose Vortragsreihe für OpenSource und Linux Community
Sie haben den letzten OpenTuesday verpasst? Oder Sie möchten noch einmal eine knifflige und komplexe Passage des Vortrags in Ruhe nachlesen? Kein Problem, wir haben für Sie
einen kostenlosen Download-Service eingerichtet. Sie finden hier die PDFs zu allen bereits stattgefundenen Referaten mit Kurzbeschreibung des Themas und des Referenten.
Viel Spass bei der Lektüre wünscht Ihnen Ihre Digicomp!
Entwicklung und Einsatz von Open Source E-Learning Tools an der Universität Zürich: OLAT (Online Learning and Training) und eLML (eLesson Markup Language) - 7. Dez. 10
Thema: OLAT (Online Learning And Training) ist ein Java-basiertes Learning Management System (LMS), das verschiedene Formen von webbasiertem Lernen, Lehren und Moderieren erlaubt.
An der Universität Zürich (UZH) ist OLAT die strategische E-Learning-Plattform und wird in allen Disziplinen eingesetzt. Auf dem OLAT-Server der UZH sind über 60000 User registriert und über 5000 online Kurse aktiv.
OLAT ist Open Source, bereits in zahlreiche Sprachen übersetzt worden und wird weltweit von hunderten von Institutionen wie der Universität Hamburg, dem Bundesland Sachsen sowie von privaten Firmen eingesetzt.
eLML (eLesson Markup Language) ist eine XML-Applikation zur nachhaltigen Erstellung von strukturierten E-Learning-Inhalten. eLML basiert auf einem didaktischen Konzept namens ECLASS und ermöglicht es,
zahlreiche Lernszenarien online umzusetzen. eLML-Lektionen können in Formate wie HTML oder PDF transformiert werden und via Standards IMS Content Package oder SCORM auch in Lernplattformen wie beispielsweise OLAT oder
Moodle importiert werden.
Weitere unterstützte Formate sind ePub (für eBooks, die auf dem iPad abgespielt werden können), ODF (Open Document Format, ein Office Format) oder auch LaTeX und DocBook.
Innerhalb des eLML-Projekts wurden zahlreiche Werkzeuge wie beispielsweise der Firedocs eLML Editor, der Template Generator oder die EasyELML-Oberfläche erstellt und stehen gratis zum Download zur Verfügung.
In der OpenTuesday-Präsentation wird Joël Fisler beide Open Source Tools vorstellen und anschliessend über die Erfahrungen an der Universität Zürich im Umgang mit OLAT und eLML sprechen.
Referent:Joël Fisler Joël Fisler ist seit 2003 an der Universität Zürich im Bereich E-Learning tätig. Von 2003 bis
2005 war er am Geographischen Institut Projektkoordinator für das GIS-Projekt GITTA
(www.gitta.info). In dieser Zeit war er ebenfalls mitverantwortlich für die Gründung von eLML,
der eLesson Markup Language (www.elml.org), einer open source E-Learning Software zur
strukturierten Erstellung von E-Learning Inhalten. 2006 wechselte er zu den Multimedia und
E-Learning Services (MELS) der Universität Zürich und arbeitet seither für die Open Source
Lernplattform OLAT (www.olat.org) im Bereich PR und Community Management und ist
andererseits weiterhin Hauptentwickler von eLML. OLAT gewann 2008 den Swiss Open Source
Award in der Kategorie "Swissness" und eLML gewann 2009 den Swiss Open Source Award in der Kategorie "Education".
GnuPG - OpenSource Email Signierung und Verschlüsselung - 2. März 10
Thema: OpenPGP stellt seit vielen Jahren den DeFacto standard fuer die Vertrauliche und Authentische Kommunikation via Email dar. GnuPG ist eine kompatible Open Source Implementierung, die für viele Plattformen verfügbar ist. Im Einzelnen befasst sich der Vortrag mit den folgenden Themen:
Signieren und Verschlüsseln
Web of Trust
Mailer-Integration am Beispiel von Mutt und Thunderbird
Sicherheitsaspekte
Referent:Arno Wagner Dr. Arno Wagner hat 2008 ein Doktorat der ETH Zuerich im Bereich Netzwerksicherheit erworben.
Er ist als Security Consultant fuer die Consecom AG und die Atrila GmbH tätig. Seine ersten Erfahrungen mit Linux hat er 1995 erworben, als er mit mehreren Mitstudenten ein Ding namens "SuSE Linux April 1995" im Buchladen erwarb. Diese Erfahrung war prägend und Linux ist auch heute noch sein bevorzugtes Betriebssystem für alle Zwecke.
Thema: Ich habe zwar lange Zeit Websites mit HTML und CSS erstellt, doch was es mit dem ganzen Hype um DHTML und AJAX auf sich hat, konnte ich nie nachvollziehen. Das änderte sich schlagartig, als ich mir in den Kopf setzte, Picasa-Web-Alben in meine Homepage zu integrieren, jedoch beim besten Willen keinen Code fand, mit dem ich erreicht hätte, was ich mir vorstellte.
JavaScript hatte den schlechten Ruf, sehr browserspezifisch zu sein. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Einerseits, da die Browser in der JavaScript-Unterstützung einheitlicher geworden sind, und andererseits dank einigen raffinierten JavaScript-Bibliotheken.
Dieses Referat wird Ihnen anhand vieler Code Beispiele einen
ersten Zugang zur JavaScript-Programmierung ermöglichen.
Verbindungen, zu dem, was aus anderen
Programmiersprachen schon bekannt ist, werden geschaffen. Gleichzeitig werden Sie
erleben, was anders und unerwartet, aber eben auch mega cool an
JavaScript ist.
Nach dem Referat können Sie damit beginnen, interaktive JavaScript-Elemente in Ihre Websites zu integrieren.
Themen:
JavaScript 101
Überblick über jQuery-Features
Beispielcode
Einen kurzen Codedurchgang durch eine jQuery Real-Welt-Anwendung
Wie schreibt man unterhaltbaren Code in JavaScript
Teilnehmerkreis:
Alle, die mit Programmierung und HTML vertraut sind und mit JavaScript Websites erstellen möchten. Vorkenntnisse in JavaScript werden nicht vorausgesetzt.
Referent:Tobias Oetiker Tobias Oetiker hat während zehn Jahren als Senior Systemmanager bei der ETH Zürich gearbeitet und in dieser Zeit für Studierende und Mitarbeiter eine luxuriöse Solaris/Linux-Umgebung aufgebaut und betrieben.
Daneben war er verantwortlich für die Entwicklung und Umsetzung einer flexiblen, nachvollziehbaren und in weiten Teilen automatisierten Windows-Infrastruktur.
Seit 2006 arbeitet er zusammen mit mehreren Kollegen bei seiner eigenen Firma OETIKER+PARTNER AG. Neben dem Design und Betrieb von benutzerfreundlichen Unix- und Windows-Umgebungen spielt heute auch
die Entwicklung von kundenspezifischen Applikationen im Bereich Monitoring und Datenbanken eine immer wichtigere Rolle.
Tobias Oetiker erhielt 2006 den prestigeträchtigen SAGE Outstanding Achievement Award für die Initiierung und Leitung mehrerer Open Source Projekte.
Thema: Agile Praktiken wie Scrum, Extreme Programming oder Lean Software Developement
werden zunehmend in kommerziellen Software-Projekten eingesetzt, um die
Qualität, Produktivität und nicht zuletzt Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit
zu verbessern. Möchten Sie als Mitglied von einem OSS-Projekt oder Mitarbeiter
einer Firma, die OSS produziert, herausfinden, ob Scrum für Ihr Projekt
vorteilhaft eingesetzt werden könnte? Oder sind die Rahmenbedingungen zu
unterschiedlich?
Im Referat werden die Werte, Prinzipien und Praktiken von
Scrum gemeinsam veranschaulicht, wie Scrum in ein OSS-Umfeld passen würde:
Was bedeutet Scrum und Agile und wie funktionieren diese?
Welche OSS Tools kann man für die Verwaltung von Scrum-Projekten einsetzen?
Welche Prinzipien und Praktiken lassen sich auf OSS-Projekte übertragen?
Eine Einführung in Scrum und eine Diskussion über die Kompatibilität mit
OSS-Entwicklung.
Peter Stevens Peter Stevens ist Scrum Trainer und Coach. Er begann 1982 seine berufliche Laufbahn als Software Engineer bei Microsoft.
Seit 2005 setzt er Scrum in diversen Projekten als Projektleiter ein und seit 2011 beschäftigt er sich zunehmend mit Agilität in den Führungsetagen.
Er ist Initiator und Moderator vom Scrum Breakfast in Zürich und Mitgründer der Fachgruppe «Lean Agile Scrum» der SwissICT.
SQL-Ledger im täglichen Einsatz in der Schweiz, Was hat sich in den letzten Jahren getan? - 2.Juni 09
Thema: Vor drei Jahren war SQL-Ledger schon einmal Thema an einem Digicomp OpenTuesday. In diesen drei Jahren hat sich SQL-Ledger weiterentwickelt und verschiedene Schweizer Firmen arbeiten schon produktiv damit. Der Vortrag zeigt auf was sich in den letzten Jahren geändert hat, wo SQL-Ledger heute steht und in welche Richtung sich SQL-Ledger entwickeln wird. Es wird gezeigt, wo SQL-Ledger erfolgreich im Einsatz ist und wie sich das Projekt finanziert. Anhand von durchgeführten Projekten werden Tipp für die Einführung und Evaluation gegeben.
Abgerundet wird der Vortrag mit einer Livepräsentation des Systemes und der Möglichkeit konkrete Fragen rund um SQL-Ledger zustellen. Je nach Publikum kann auch auf individuelle Wünsche eingegangen werden.
Referent: Martin Elmer Dipl. Informatik Ing HTL
Partner von leanux.ch AG und zuständig für Verkauf und Marketing,
Projektleiter bei der Einführung von SQL-Ledger
OpenSolaris - System V Rel.4 Unix mit offenen Quellen - 5.Mai 09
Thema: OpenSolaris ist ein quelloffenes Unix-Betriebssystem von Sun Microsystems und basiert auf der Codebasis Unix System V Release 4.
Seit Sun die Rechte an der Codebasis im Jahr 1994 erworben hat, wurden erhebliche Veränderungen und Verbesserungen durchgeführt. OpenSolaris
ist das einzige Open-Source-Betriebssystem, das direkt von System V abgeleitet ist. Damit steht Linux nun ein "echtes" UNIX als
Konkurrenz gegenüber. Der Vortrag stellt OpenSolaris und seine Features (Zones, ZFS, etc.) im Detail vor.
Referenten: Renato Testa Renato Testa, seit 1993 selbständigerwerbender Informatiker,
spezialisiert auf OSS und IP-Networking als Entwickler, Programmierer,
Consultant, Coach und Trainer. Eigene Entwicklungen für Communication-
Appliances als HA-Firewall, Router und VPN-Router. Als zertifizierter
SuSE-Linux-Trainer, LPIC und Segellehrer des VSSS unterrichte ich seit
1994 im Fachbereich Unix/Linux/OSS sowie Binnen- und Hochseesegeln.
Thema: Ganeti ist ein Cluster-Verwaltungsprogramm, basierend auf Xen und weiteren OpenSource- Softwarekomponenten, welches wir bei Google entwickelt haben um hochverfügbare, virtuelle
Instanzen bereitzustellen.
Der Vortrag wird zeigen, was Ganeti mit sich bringt, welches Zielpublikum
es hat und wie seine Zukunft aussieht.
Referent: Michael Hanselmann
Solaris Virtualisierung (Zones) in der Praxis - 1.Apr. 08
Referent: Peter Christen arbeitet seit rund 15 Jahren in Unix Projekten. Während mehreren Jahren konnte
er seine Erfahrung als System Engineer und technischer Projektleiter für Unternehmen wie Sun, HP, CSC u.a. ausbauen. Cluster-Lösungen und Virtualisi-
erung sind seine Fachgebiete, dabei setzte er seine Schwerpunkte auf Solaris Zones, HP-VPAR und VMware. Seit acht
Jahren unterrichtet er auch bei Digicomp Unix-Kurse.
Thema:
Die Solaris Zones bieten sehr viele Möglichkeiten, wie man eine Solaris Umgebung virtualisieren kann. Jedoch sollte die Virtualisierung letzten Endes auch einen wirtschaftlichen Nutzen
haben und keinen Mehraufwand bringen. Auf Grund der verschiedenen Möglichkeiten, Zones zu konfigurieren und Ressourcen zu allozieren, kann man sich sehr schnell in technischen Details
verlieren. Alle diese Einstellungen können am Schluss zu einem grossen Administrations-
aufwand führen, und zusätzliche Kosten verursachen, was nicht im Projektplan einberechnet wurde.
Peter Christen zeigt in seinem Referat auf, wie man eine Virtualisierung in ein Framework
mit einem vernünftigen Aufwand einbinden kann.
Marco Bleiker und Michael Bentele, sind Gründer der Firma bb konvergenz, einem
Unternehmen der FOSS-Group AG, dem grössten Open Source Systemhaus der
Schweiz. Sie arbeiten schon seit Jahren mit verschiedenen Open-Source
GroupWare-Lösungen. Als Lösung im Bereich KMU hat sich Open-Xchange
herauskristalisiert; eine hervorragende Groupware-Lösung, welche unabhängig
angesprochen und erweitert werden kann.
Die bb konvergenz hat viel Erfahrung mit Open-Xchange, wie auch in
Zusammenhang mit verschiedenen, heterogenen Umgebungen. Das Team kreiert
ständig weiter Möglichkeiten und Einsatzszenarien für Open-Xchange zum
Beispiel in Verbindung mit der Telefonanlage Asterisk*.
Thema: Open-Xchange ist eine sehr gute, plattform- und standortunabhängige GroupWare-Lösung für jedermann.
In einem Workshop werden die einzelnen Module wie Kalender, Aufgaben, Kontakte, etc. vorgestellt
sowie die Verwendung von Outlook mit Open-Xchange aufgezeigt.
Ebenfalls wird auf die einzelnen Server-Dienste, wie z.B. PostgreSQL und OpenLDAP eingegangen und gezeigt,
wie Erweiterungen in Open-Xchange integriert werden können, als Beispiel in Verwendung mit
der Open-Source Telefonanlage Asterisk*. Die Teilnehmer bekommen die Möglichkeit,
selber mit Open-Xchange zu arbeiten und das System zu testen.
Virtualisierung mit XEN und die Redundanz mit HA-Cluster - 8.Jan. 08
Beat Brunner hat als selbständiger Berater seit 1990 im IT-Infrastruktur-Bereich eine sehr breite Erfahrung wie man Serversysteme optimal betreibt. Der Bereich „Professionelle Migrationen auf OpenSource-Lösungen“ ist in den letzten Jahren für ihn ein wichtiges Tätigkeitsgebiet geworden. Beat Brunner ist ein langjähriger Digicomp-Referent (seit 1991) und hat in dieser Zeit mehr als 1700 Netzwerk-Administratoren ausgebildet.
Thema:
Warum das Open Source -Innovationsmodell nachhaltig ist - 4.Sept. 07
Referent: Matthias Stürmer hat an der Universität Bern Betriebswirtschaft und Informatik studiert und doktoriert nun im Bereich von Open Source Software Forschung an der ETH Zürich am Lehrstuhl für Strategisches Management und Innovation bei Prof. Georg von Krogh. Daneben veranstaltet er als
/ch/open Vorstandsmitglied die OpenExpo, der Schweizer Event für freie und Open Source Software, und engagiert sich in verschiedenen anderen Bereichen in der Open Source
Thema: Wird das Open Source-Innovationsmodell auch langfristig existieren? Diese Frage stellen sich IT-Fachleute, wenn sie sich mit freier Software beschäftigen und beispielsweise den Einsatz einer Open Source Software-Lösung anstelle einer kommerziellen Variante in Betracht ziehen. Ist es nicht ein Risiko, Business-kritische Prozesse auf kostenlose Software abzustützen?
Zwar wird Open Source-Projekten für die Anwendung selbst komplexer Software kein Geld bezahlt, andererseits will man sich aber auch nicht auf die Lust und Laune von freiwilligen Programmierern verlassen müssen. Nichtsdestoweniger verwenden laut FOSS-Studie Schweiz 20061 bereits drei Viertel der Schweizer Unternehmen Open Source Software in ihrer IT-Infrastruktur, Tendenz steigend. Im folgenden sollen deshalb vier Gründe erläutert werden, warum das Open Source Innovationsmodell nachhaltig ist und sich Investitionen in Open Source Technologien als Software-Hersteller , -Bezüger sowie als IT-Experte lohnen. Matthias Stürmer erläutert die Nachhaltigkeit der OpenSource-Lösung in Kürze.
Referent: Simon Zehntner absolvierte nach dem Studium ein mehrmonatiges Praktikum bei der Digicomp Academy AG und arbeitet bei dieser nun als LPI-zertifizierter Linux-Systemadministrator.
Thema: Wie plant und realisiert man als anspruchsvolles KMU eine komplette VoIP-Lösung und migriert die bestehende Telefonanlage mit über 200 Endgeräten auf das neue System?
Simon Zehntner versuchte im Rahmen seines Praktikums das ausgediente Telefonsystem der Digicomp Academy AG durch eine offene, flexible und kosteneffiziente VoIP-Lösung zu ersetzen. Dabei standen vor allem eine reibungslose Migration sowie die Integration der bestehenden ISDN-Infrastruktur im Vordergrund. In diesem Referat werden die Gründe erläutert, wieso die Digicomp Academy AG sich für die Migration auf VoIP entschieden hat und wie eine quelloffene, auf Asterisk und GNU/Linux basierende Lösung aufgebaut sein kann um den hohen Anforderungen eines stabilen Telefonnetzes zu entsprechen.
Am Beispiel der Digicomp Academy AG wird gezeigt, wie die Migration erfolgreich durchgeführt werden kann und was mit VoIP heute nicht nur theoretisch, sondern vor allem praktisch möglich ist und ob VoIP in der Praxis hält, was sich viele davon versprechen.
The Web in your Hands - Open Source Content Management mit TYPO3 - 8.Mai 07
Referent: Dominic Brander snowflake productions gmbh, TYPO3 Association
Dominic Brander ist Gründungs- und Vorstandsmitglied der TYPO3 Association sowie Medienverantwortlicher Schweiz. Zuständig für die Qualität im TYPO3 Open Source Projekt entwickelt er mit seinem Team eine Zertifizierung für Entwickler und Firmen.
Als Mitgründer und –inhaber von snowflake productions gmbh plant er webbasierte Applikationen und ist für deren Umsetzung zuständig.
Thema: TYPO3 ist ein kostenlos erhältliches Enterprise Content Management-System. Das Open Source CMS bewährt sich weltweit seit Jahren sowohl im Internet- als auch Intranet-Einsatz und bildet eine echte Alternative für kommerzielle Systeme.
Mit über einer halben Million Installationen gehört TYPO3 zu den verbreitetsten Open Source Content Management Systemen. Dank der weltweiten Verbreitung bestehen für verschiedene Bedürfnisse fertige Lösungen in Form von frei verfügbaren System-Erweiterungen: Shop, Volltextsuche, Newsverwaltung, Workflow, Newsletter und viele mehr.
Das Referat zeigt Ihnen den technischen Aufbau und die Möglichkeiten des CMS auf. Dabei werden die unterschiedlichen Einsatzgebiete des CMS anhand von Praxisbeispielen präsentiert und Lösungen für NGOs, Gemeinden und weltweit tätige Konzerne vorgestellt. Erfahren Sie dabei, welche Möglichkeiten TYPO3 Ihnen für Ihr Intranet- oder Internet-Auftritt bietet.Ein kurzer Ausflug hinter die Kulissen des Open Source Projektes zeigt Ihnen nicht nur, wie das Projekt organisiert ist, sondern gibt Ihnen auch Einblicke in zukünftige Entwicklungen der Software.
SSL-VPN ist ein Thema, welches aktuell eine schnell wachsende Anhängerschaft gewinnt. - 17.Apr. 07
Referent: Beat Brunner BRIT Informatik AG
Beat Brunner hat als selbständiger Berater seit 1990 im IT-Infrastruktur-Bereich eine sehr breite Erfahrung wie man Serversysteme optimal betreibt. Der Bereich „Professionelle Migrationen auf OpenSource-Lösungen“ ist in den letzten Jahren für ihn ein wichtiges Tätigkeitsgebiet geworden. Beat Brunner ist ein langjähriger Digicomp-Referent (seit 1991) und hat in dieser Zeit mehr als 1700 Netzwerk-Administratoren ausgebildet.
Thema: Denn es steigt die Bandbreite des Internet-Zuganges und immer mehr Leute wollen Bill Gates Vision „information at your fingertips“ in die Tat umsetzen und Ihre Firmendaten von irgendwo in der Welt im Zugriff haben.
Um dies zu implementieren, sind klassische VPN-Clients relativ umständlich und problematisch und daher spricht sehr vieles für eine grosse Zukunft von SSL-VPN. Für eine SSL-VPN-Bebindung braucht man nur einen Browser (IE oder Firefox) um ein Verbindung ins Gesschäft aufzubauen. Eine wirklich schöne Implementierung einer solchen SSL-VPN-Anbindung ist der SSL-Explorer.
Die OpenCommunity-Edition hat zwar einige Einschränkungen gegenüber der Enterprise Version, für viele dürfte jedoch auch die freie Version genügen. Die Lösung läuft auf Windows- wie auch auf Linux-Servern und kann somit quasi in jedem Umfeld problemlos betrieben und integriert werden. Wir werden am „Open Tuesday“ den funktionellen Aufbau, die Versions-Unterschiede und die Lösung live in der Praxis zeigen.
Maia Mailguard - die OpenSource Antispam-Lösung auf Basis
von Spamassassin, CamAV und DCC - 6.März 07
Referent: Beat M. Brunner BRIT Informatik AG
Beat Brunner hat als selbständiger Berater seit 1990 im IT-Infrastruktur-Bereich eine sehr breite Erfahrung wie man Serversysteme optimal betreibt. Der Bereich „Professionelle Migrationen auf OpenSource-Lösungen“ ist in den letzten Jahren für ihn ein wichtiges Tätigkeitsgebiet geworden. Beat Brunner ist ein langjähriger Digicomp-Referent (seit 1991) und hat in dieser Zeit mehr als 1700 Netzwerk-Administratoren ausgebildet.
Thema: Spam ist die aktuell grösste Plage aller Internet-Nutzer. Mit Maia Mailguard können Sie sich eine selbstlernende Lösung zusammenstellen, welche zu fast 100% wasserdicht ist – und dies zu Null-Lizenz-Kosten. Maia Mailguard nutzt die Basis-Techniken von Spamassassin, ClamAV, DCC, RulesDuJour sowie MySQL, PHP, Perl und Apache. Die Antispam-Lösung lässt sich über ein einfach bedienbares Web-Interface administrieren. Beat M. Brunner erläutert in diesem Vortrag den technischen Aufbau und zeigt anhand von Referenz-Installationen Effektivität und Handling des Maia Mailguard.
Thema: Der Linux Virtual Server ist ein skalierbarer und hochverfügbarer Server auf Basis eines Clusters von echten Servern und einem Linux Load Balancer. Dieser Cluster ist von aussen komplett transparent. Die Rechenleistung kann durch hinzufügen von echten Servern beliebig skaliert werden. Der LVS wird mit handelsüblichen HW-Komponenten realisiert und ist damit eine sehr kostengünstige Lösung. Renato Testa erläutert die Komponentn der LVS-Lösung und zeigt anhand von Live-Demos den neuen Linux Cluster.
The Next Generation Linux: Open Source vom Desktop bis ins Data Center! - 9.Jan. 07
Referent: Andreas Pfenninger leitet die Linux Verkaufs- und Consulting Gruppe der Novell (SUSE) in der Schweiz. Er ist für ein solides Wachstum des Linux Geschäftes verantwortlich.
Referent:Torsten Hallmann berät Linux Kunden in der Schweiz bezüglich der Planung und Umsetzung von Linux Projekten. Dabei kann er auf eine mehr als 6-jährige Erfahrung mit Open Source Software zurückgreifen.
Thema: Linux hat grosse Schritte vorwärts gemacht. Sowohl auf dem Server als auch auf dem Desktop eröffnen sich mit der SUSE Linux Enterprise Version 10 attraktive, neue Möglichkeiten. In einer Mischung aus Präsentation und Live-Demonstration zeigen Ihnen die Referenten unter anderem Virtualisierung, High-Availability und Application Security auf dem Server sowie Office Automation, Interaktion mit Microsoft Office und ein faszinierendes 3D GUI auf dem Desktop. Alles Gezeigte basiert auf Open Source Projekten und ist in den Enterprise Distributionen enthalten. Im letzten Teil erfahren Sie, wie eine grössere Anzahl von Servern und Desktops effizient zentral verwaltet und überwacht werden kann und welche Entwicklungen in den nächsten 12 Monaten zu erwarten sind.
Referent: Marco Bleiker LINUsuisse GmbH
Marco Bleiker beschäftigt sich seit der ersten Stunde mit IP-Telefonie. Der
gelernte Telematiker war in Telefonie-Grossprojekten bei Versicherungen und
Banken involviert und betreut heute als Consultant/Engineer verschiedenste
VoIP Anlagen.
Thema: Kommerzielle Telefonanlagen gibt es mittlerweile sehr viele. Mit Asterisk*
steht eine TVA zur Verfügung, welche auf einem Linux System völlig
lizenzfrei und hardwareunabhängig genutzt werden kann. Asterisk* bildet die
Brücke zwischen Voice over IP, kurz VoIP, und der herkömmlichen Telefonie.
An diesem Abend werden die vielfältigen Möglichkeiten von Asterisk* anhand
von praktischen Beispielen aufgezeigt. Dabei gehen wir insbesondere auch auf
die Technologie VoIP ein und werden aufzeigen, wie die Sicherheit bei VoIP
gewährleistet wird.
Kommerzielle, praktische und gesellschaftliche Aspekte Freier Software - 7.Nov. 06
Referent: Georg C. F. Greve Präsident der Free Software Foundation Europe
Thema: Der Fokus von Georg Greves Vortrag richtet sich weniger auf technische als vielmehr auf gesellschaftliche Aspekte «Freier Software».
Ein zunehmender Teil des modernen Wissens wird digital vermittelt. Softwarelösungen nehmen eine Schlüsselstellung ein und bestimmen immer stärker den Zugang zu Wissen und
die Möglichkeiten der Kommunikation, der Bildung und der Arbeit: Die kompetente Benutzung von Software ist damit die wichtigste Kulturtechnik der digitalen Gesellschaft.
Damit stellt sich die Frage, wer die Kontrolle über diese Kulturtechnik ausübt. «Freie Software» gewährt ihren Usern grundlegende Freiheiten und ermöglicht Unternehmen ebenso
nachhaltiges Wirtschaften wie ein Klima der Kooperation und des Austausches.
Schnelles und kostenloses Entwickeln mit Oracle - 3.Okt. 06
Referent: Costantinos Bourboulas Costantinos Bourboulas ist seit 15 Jahren als Principal Sales Consultant bei Oracle Schweiz tätig und hat sich neben den zahlreichen Aspekten der Oracle-Datenbank vor allem mit der Palette der Oracle-Entwicklungswerkzeuge beschäftigt.
Thema: Die Oracle Database 10g Express Edition (Oracle Database XE) ist die schlanke, einfach zu verwaltende Einstiegs-Datenbank in die Oracle-Welt. Oracle XE basiert auf der Codebasis des bewährten und verbreiteten Oracle Database 10g Release 2 und kann kostenfrei zum Entwicklen, Implementieren und Verteilen von Applikationen genutzt werden. Oracle XE eignet sich für Entwickler (wie PHP, Java, .NET, XML), Datenbank-Administratoren, Software-Häuser, Schulungszwecke und Studenten.
Im Vortrag werden die Eigenschaften von Oracle XE beschrieben sowie die Unterschiede zu den kommerziellen Versionen beleuchtet. Zusätzlich werden die Möglichkeiten der gebündelten Entwicklungsumgebung Application Express aufgezeigt. Abschliessend werden mit dem SQL Developer und JDeveloper weitere kostenlose Entwicklungsumgebungen kurz vorgestellt.
Open Source Document Management – warum und warum jetzt? - 5.Sept. 06
Referent: Sebastian Wohlrapp leitet die Content Management und Collaboration Practice bei Optaros in Europa. In seinen gut 10 Jahren professioneller Erfahrung im Bereich Internet- und Anwendungsentwicklung hat er mit sowohl technischen als auch Geschäftsfeld spezifischem Know-How vielen grossen Unternehmen wie Nestlé, Novartis, verschiedenen Unternehmen der Sparkassen-Finanz Gruppe, der Deutschen Post und Postbank geholfen, Strategien und Lösungen rund um die Themen Internet, Content Management und Collaboration zu gestalten und zu implementieren.
Thema: Obwohl Document Management Lösungen schon seit zwanzig Jahren existieren, haben viele Unternehmen ihre Probleme rund um die Verwaltung, Suche und Verteilung von Dokumenten nur unzureichend gelöst.
Open Source Document Management Lösungen haben inzwischen einen Stand erreicht, wo sie auch in grossen Unternehmen eingesetzt werden können und es erlauben, eine Verbesserung der dokumentenbasierten Workflows zu vertretbaren Kosten umzusetzen. Open Source Document Management ist aber nicht nur ein Ersatz bisheriger proprietärer Lösungen, in manchen Bereichen sind diese Lösungen sogar innovativer als ihre kommerziellen Konkurrenten.
Die Auswahl der richtigen Lösung hängt von den spezifischen Anforderungen und den technologischen Rahmenbedingungen ab. Eine Evaluationshilfe wird in diesem Referat gegeben.
Lizenzkostenfreie ERP-Lösung; Marketing Gag oder ernstzunehmende Alternative? - 6.Juni 06
Referent: Martin Elmer Dipl. Informatik Ing HTL Partner von leanux.ch AG und zuständig für Verkauf und Marketing, Projektleiter bei der Einführung von SQL-Ledger
Thema: Am konkreten Beispiel der Firma leanux.ch AG wird die Einführung der Open-Source ERP-Lösung SQL-Ledger aufgezeigt. Die verschiedenen Phasen des Projektes werden erläutert:
Thema: Am Lehrerseminar in Luzern wurde vor 7 Jahren der erste Linuxserver - ein Samba-Fileserver für die rund 650 Studierenden - in Betrieb genommen.
Dies war der Grundstein für die heutige Linuxausrichtung. Im Laufe der verstärkten Einführung der ICT wurde ein leistungsfähiges Netzwerk aufgebaut und
weitere Dienste basierend auf Linux implementiert (DNS, Firewall, Mail, Web, Printing).
Mit den zunehmenden Anforderungen der steigenden Komplexität der Infrastruktur und des Starts der neuen Pädagogischen Hochschule am gleichen
Standort, wurde im Sommer 2004 der Verzeichnisdienst OpenLDAP eingeführt.
Referent: Roman Ammann Linux-Instruktor, Software-Entwickler
Thema: Hardware einsparen durch gleichzeitiges Betreiben von mehreren Servern auf dem gleichen System? Mit XEN steht unter Linux eine Technologie zur
Verfügung mit welcher Sie mehrere virtuelle Systeme auf einem physikalischen System, mit minimalem Overhead, betreiben können.
In diesem Referat lernen Sie die Vor- und Nachteile von Virtualisierung kennen. Sie lernen die nötigen Schritte um ein Grundsystem aufzusetzen.
Virtualisierungsnahe Themen wie LVM und GFS werden ebenfalls Bestandteil des Referates sein. Sie werden dabei Gelegenheit haben, XEN
auszuprobieren.
Identity & Access Management (IAM) oder zentrale Benutzerverwaltung mit Open Source Software - 7.Feb. 06
Referent: Dr. Hartmut Wöhrle Kompetenzcenterleiter Open Source Software (OSS) bei HVC High Value Conuslting AG in Aesch BL
Thema: Was ist eigentlich Identity und Access Management?
Antwort: In der elektronischen Welt gilt es, den Produktionsfaktor Information sowohl gezielt zu nutzen als auch vor Missbrauch zu schützen. Die Informations-
und Kommunikationssicherheit spielt vor diesem Hintergrund eine zentrale Rolle. Innerhalb der gesamten Architektur, insbesondere innerhalb der Sicherheitskette,
ist Identity und Access Management ein Glied von höchstem operationellem wie auch strategischem Stellenwert und bildet die Grundlage, auf der durchgängige,
nachhaltig wirksame Prozesse erst möglich werden. Interne und externe Personen, die an den Geschäftsabläufen beteiligt sind, müssen sich zweifelsfrei identifizieren
lassen.
Es ist sicherzustellen, welche Personen auf welche Ressourcen zu welchem Zeitpunkt und mit welchen Rechten zugreifen dürfen. Die Grundlage dazu bildet eine
übergreifende, einheitliche und automatisierte Userverwaltung unter Einbezug betroffener Ressourcen wie Verzeichnisse und Applikationen.
Identity & Access Management ist fest in der Hand von wenigen kommerziellen Anbietern wie Siemens, Novell, SUN, BMC usw., aber auch Microsoft spielt mit
Active Directory (AD) eine wichtige Rolle. Wie sieht es jedoch mit IAM im OSS Umfeld aus? Welche Lösungen können mit OSS eingesetzt werden? Wie steht es mit
der Interoperabilität in einer heterogenen Umgebung?
Anhand von Beispielen aus der Verwaltung und Industrie wird an diesem Abend aufgezeigt, wo in der Umsetzung die technischen und die organisatorischen
Herausforderungen eines IAM Projektes sind. Zudem wird anhand eines Referenzmodells die Möglichkeiten aufgezeigt, wie in einem Open Source Umfeld eine zentrale
Benutzerverwaltung geplant und aufgebaut wird.
Referent: André Lichtsteiner freischaffender IT Berater
Thema: OpenOffice.org ist eine vollständige, freie Office Suite, die auf vielen Betriebssystemen und in zahlreichen Sprachen verfügbar ist. OpenOffice.org zählt
zu den erfolgreichsten Open Source-Projekten weltweit mit breiter Unterstützung und hohen Zuwachsraten.
In der neuen Version 2 wird dieses Softwarepaket noch stärker. OpenOffice.org 2.0 ist das erste Office-Paket, das das neue OASIS OpenDocument Format
als Standardformat nutzt, dem zukunftssicheren internationalen Standard für Office Software. In OpenOffice 2 kommt mit Base auch eine neue Hauptkomponente
hinzu. Base ist ein einfach zu bedienendes Datenbank-Verwaltungsprogramm mit einer voll integrierten Datenbank.
Im Vortrag werfen wir einen Blick in die einzelnen Komponenten Writer (Textverarbeitung), Calc (Tabellenkalkulation), Impress (Präsentation), Draw (Zeichnen
und Grafik) und Base. Zum Schluss wenden wir uns noch dem OpenDocument-Format zu und zeigen die Chancen des offenen Standards auf.
Thema: Der Einsatz von OpenSourceSoftware auf Embedded Systemen ist das Thema dieses Fachreferates. Mittels eines solchen Systemes, Kostenpunkt um 300 CHF, und komplett freier Software lassen sich in kurzer Zeit komplexe Network-Appliances realisieren. Mit minimalem Aufwand können Lösungen verwirklicht werden, welche nicht nur sicher sondern auch hochverfügbar sind.
Die freie Software m0n0wall zeigt, wie in 10 Minuten ein solches System aufgesetzt werden kann.
Mit der Styx-Communication-Appliance, einer auf FreeBSD basierenden Lösung, wird die Installation des Basissystemes auf einer Compact-Flash-Disk, die Konfiguration im networked Single-User-Mode und der Betrieb mit einer PCEngine Hardware demonstriert.
Dass mit solchen Lösungen auch eine kostenpflichtige Dienstleistung erbracht werden kann, wird anhand der Styx-Firewall, einer managed Firewall-Lösung für KMU, aufgezeigt.
Referent: Michi Zaugg Network und Security Administrator, informiert Sie über die Welt des Virtual Private Networking.
Thema: Dieses Referat handelt von der Digicomp, welche vom Framerelay der Swisscom auf VPN unter Linux mit einem normalen ISP migrierte. Es soll einerseits die Kosten und Nutzenaspekte darlegen andererseits eine kurze Einführung in VPN unter Linux geben. Es werden Gründe erläutert, wieso das alte Framerelay ersetzt werden
musste, welche andere Lösungen in Frage kamen und welche schliesslich verwendet wurden. In theoretischer und praktischer Hinsicht stellt der Vortrag Kennzahlen wie Kosten und Bandbreiten dar, führt auftretende Probleme auf, erklärt die notwendige Netzstruktur und stellt die Implementation von VPN unter Linux vor.
Die Veranstaltungen sind kostenlos. Falls angemeldete Teilnehmer der Veranstaltung fernbleiben, erlauben wir uns, eine No-Show-Gebühr von 50.- zu verrechnen.