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«Tipp für Wissensarbeiter: Sinnvoll präsentieren mit PowerPoint 2007»

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Zürich, 17.12.2009

Für viele Referentinnen und Referenten ist Microsofts Präsentationsprogramm PowerPoint zum unverzichtbaren Begleiter geworden. Die visuelle Unterstützung eines Vortrags hilft dem Publikum, das Gehörte besser aufzunehmen. Doch Software alleine macht noch keine gute Präsentation – im Gegenteil: Eine schlecht gestaltete Präsentation «erschlägt» das Publikum und bewirkt den gegenteiligen Effekt. Überladene und zu viele Folien, dazu noch schlecht lesbar, sind eine Zumutung für die Zuhörer. Erst der gezielte Einsatz von PowerPoint 2007 unterstützt den gesprochenen Vortrag des Referenten, indem zusätzlich zu den Ohren der Sehsinn angesprochen wird. Wer einige Grundregeln beachtet, wird eine bessere Wirkung erzielen.

Weniger ist mehr
Der Mensch ist überfordert, wenn er gleichzeitig lesen und zuhören muss. Halten Sie sich deshalb zurück mit Texten auf den Folien. Als Faustregel gilt, dass eine Folie maximal acht Zeilen umfassen sollte. Der Inhalt dient als Orientierungshilfe oder Ankerpunkt fürs Publikum und darf deshalb stichwortartig sein. Notieren Sie also die wichtigsten Aussagen oder Zahlen in der Präsentation, aber nicht das Referat selbst.
Zurückhaltung gilt auch bei den Effekten: Im Zweifelsfall verzichten Sie darauf. Es ist nicht nötig, dass Sie jeden Punkt auf einer Folie einzeln einblenden, wenn Sie im Referat darauf zu sprechen kommen. Zeigen Sie von Anfang an die gesamte Folie. Das Publikum ist erwachsen genug, um selbständig dem Referat zu folgen.
Übergangseffekte zwischen zwei Folien müssen zum Inhalt passen. Ein Beispiel: Sie zeigen mit der ersten Folie den budgetierten Umsatz, und in der folgenden Folie den tatsächlich erzielten, der wesentlich höher liegt. Dann visualisiert ein Auflöseeffekt zwischen den Folien, dass Sie die Vorgabe förmlich gesprengt haben.


Visualisierung als Hilfsmittel
Wenn Sie komplexe Abläufe, Zusammenhänge oder Zahlen präsentieren, unterstützt eine visuelle Darstellung das Publikum bei der Aufnahme der Inhalte. Tabellen und Diagramme veranschaulichen die trockene Materie. Wenn Sie beispielsweise die Funktionsweise eines mechanischen Geräts vorstellen, fördert eine Animation die Verständlichkeit des Vorgangs.
Generell verstärken Bilder die Wirkung von Text und Sprache. Mit einem passenden Bild betonen Sie Textinhalte auf einer Folie, weil das Gehirn dadurch die Inhalte besser aufzunehmen vermag.

Lesbarkeit im Vordergrund
Da Sie ja nur wenig Text auf einer Folie zeigen, können Sie mit grossen Schriftgrössen arbeiten – die Standardvorlagen von PowerPoint können hier als Anhaltspunkt dienen. Dadurch bleiben die Folien auch in der hintersten Publikumsreihe lesbar.
Beschränken Sie sich auf zwei bis drei Schriftgrössen. Hierzu müssen Sie PowerPoint 2007 abgewöhnen, die Grösse automatisch an die Rahmengrösse anzupassen. Dazu wählen Sie die «PowerPoint-Optionen» aus dem «Office»-Menü. Unter «Dokumentprüfung > AutoKorrektur-Optionen» finden Sie im Reiter «AutoFormat während der Eingabe» die beiden Optionen «Titeltext» respektive «Untertiteltext an Platzhalter automatisch anpassen». Deaktivieren Sie diese Einstellungen.



Wenn ihr Unternehmen eine Hausschrift besitzt, verwenden Sie diese für ihre Präsentation. Ansonsten nutzen Sie eine serifenlose Schrift wie beispielsweise Arial, Calibri oder Frutiger. Sie sind aufgrund des klareren Schriftbildes auf einer Folie besser lesbar als Schriften mit «Füsschen» wie etwa Times. Entscheidenden Anteil an der Lesbarkeit hat das Zusammenspiel von Schriftfarbe und Hintergrund. Ein hoher Kontrast fördert die Lesbarkeit. Schwarzer Text auf weissem Grund – oder umgekehrt – ist ideal, Komplementärfarben wie Grün/Rot strengen das Auge zu sehr an.



Mit drei einfachen Grundregeln – Textmenge, Visualisierung und Lesbarkeit – tragen Sie dazu bei, dass ihr Publikum ihnen besser folgen kann. Das sollte es ja wert sein, etwas mehr Zeit für den Aufbau der Präsentation zu investieren!

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