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«Tipp für Wissensarbeiter: Abgespeckte PDFs» |
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Zürich, 10.03.2009 |
Das PDF-Format eignet sich bestens, um gestaltete Dokumente wie Broschüren oder Flyer digital zu verteilen.
Doch trotz schneller Internet-Verbindungen schätzen es die Empfänger nicht, wenn die Datei wegen Übergewichts den Posteingang verstopft oder zu
langen Download-Zeiten führt. Es lohnt sich deshalb, PDFs nach ihrer Erstellung fit zu trimmen. Das gilt insbesondere für bilderlastige Dokumente.
Ins Bild gerückt
Der Fitnesstrainer von Adobe Acrobat Professional verbirgt sich hinter dem Menüeintrag
«Erweitert > PDF-Optimierung». Dieser Befehl entsorgt überflüssige Elemente und erzielt den grössten Schlankheitseffekt mit der Optimierung der Bildgrössen.
Ein Klick auf den Knopf «Speicherprüfung» offenbart, wo sich der «Speck» beim aktuell geöffneten Dokument abgelagert hat. In vielen Fällen sind es die Bilder,
welche den grössten Platz einnehmen.
Wenn das PDF-Dokument ohnehin nur am Bildschirm betrachtet und auf dem Büro-Laserdrucker ausgegeben wird, reicht bei Farbbildern eine Auflösung von 150 dpi
(Punkte pro Zoll), für Schwarzweiss-Grafiken 300 dpi. Passen Sie also die Einstellungen im Dialogfenster «PDF-Optimierung» ihren Bedürfnissen an – und speichern Sie
ihre persönliche Optimierung unter einem passenden Namen. So kommen Sie beim nächsten Dokument schnell wieder zum Fitness-Ziel.
Ausgepresst und destilliert
Gerade bei Broschüren mit grossen Bildern entspricht die Abspeck-Kur vielleicht noch nicht ihren Vorstellungen – die Datei ist schlichtwegs noch zu schwer.
Hier kann eine nachträgliche Optimierung mit Hilfe des Distillers für Abhilfe sorgen. Übers Menü «Datei» exportieren Sie ihr PDF-Dokument als PostScript-Datei
und damit als Vorlage für den Acrobat Distiller.
Nach erfolgtem Export geht es ans Destillieren. Doch statt auf den Alkoholgehalt müssen Sie hierbei auf die Dateigrösse achten. Da Sie ein möglichst schlankes
Dokument produzieren möchten, lockt die Einstellung «Kleinste Dateigrösse». Ein Teil dieser Schlankheitskur geht allerdings auf das Konto der Schriften, die nicht
in jedem Fall eingebettet werden, was zu unerwünschten Resultaten führen kann. Wählen Sie deshalb «Kleinste Dateigrösse» bei den PDF-Einstellungen im Distiller und
passen Sie die Vorgaben über «Voreinstellungen > Adobe PDF Einstellungen bearbeiten...» an. Im Ordner «Schriften» aktivieren Sie die Option «Alle Schriften einbetten».
Bei Bedarf passen Sie auch noch die Bildauflösungen beim entsprechenden Eintrag an. Danach legen Sie die Einstellungen über den Knopf «Speichern unter» unter einem
passenden Namen ab.
Nun ziehen Sie die PostScript-Datei aufs Distiller-Fenster. Wenn Sie anschliessend einen Blick auf die Grösse des erzeugten PDFs werfen, zeigt sich dies gegenüber
der optimierten Variante eingangs dieses Tipps oftmals nochmals deutlich schlanker. Einen Jojo-Effekt müssen Sie bei dieser Schlankheitskur nicht befürchten.
Zurück kommt höchstens ein Mehr an Kundenreaktionen, weil die kompakten Dokumente auf grosse Akzeptanz stossen.
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