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IT Governance Symposium: Stärken und Schwächen von ISO 20000, ITIL®, CMMI und PRINCE2 |

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Willkommen auf der Detailseite der Referate des IT Governance Symposium. Die Inhalte der Referate sind hier in chronologischer Reihe angezeigt.
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Zeit: 10:10 bis 11:10 Uhr

Referent: Knud Brandis

Überblick und Anforderungen zu SOX, Cobit, ITIL®, BSI, ISO 27001, SAS 70, Basel
Um im internationalen Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können, sind Unternehmen gezwungen, die Chancen- und Effizienzpotenziale der Informationstechnik zu nutzen. Die damit verbundenen Risiken müssen hierzu entsprechend der jeweiligen Unternehmensziele und der gesetzlichen Anforderungen angemessen gesteuert und revisionssicher gemanagt werden. Knud Brandis gibt einen Überblick über die regulativen Anforderungen und stellt relevante Testate sowie praxiserprobte Verfahren und Methoden zur angemessen Chancen- und Risikosteuerung in der IT vor. Thematisch werden unter anderem Sarbanes Oxley (SOX), CobiT, ITIL®, BSI IT-Grundschutz, ISO 27001, SAS 70, Basel, Datenschutz etc. angesprochen.
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Zeit: 10:10 bis 11:10 Uhr

Referent: Prof. Dr. Rainer Rumpel

Anforderungen und praktische Tips zu ISO 27001
Die ISO 27001 ist als international führende Zertifizierungsnorm für Informationssicherheitsmanagementsysteme (ISMS) mittlerweile eine Markteintrittsvorraussetzung in zahlreichen Branchen und Industrien. Prof. Dr. Rainer Rumpel vergleicht die verschiedenen relevanten Ausprägungen und gibt einen Überblick über die jeweiligen Anforderungen sowie praktische Tipps zur Umsetzung.
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Zeit: 11:30 bis 12:30 Uhr

Referent: Claudia Kary

Einbettung PRINCE2 in die Unternehmensprozesslandkarte und Abgrenzung zu anderen Standards
«Wenn Veränderung die einzige Konstante in den Unternehmen ist, dann sind Prozesse die einzige Konstante im Wandel»
Aus diesem Grund sind zur Zeit viele Unternehmen mit der Standardisierung ihrer Prozesse beschäftigt, denn standardisierte Prozesse ermöglichen es, schneller auf Veränderungen zu reagieren und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten.
Die Einführung von ITIL® ist eine der Antworten auf dieses Bedürfnis. PRINCE2™ – eine weitere Best Practice Methode aus dem Hause des Office of Government Commerce – ist dazu eine optimale Ergänzung, ist aber auch für sich alleine ein Garant für effiziente und effektive Abwicklung von Projekten jeder Art innerhalb Ihres Unternehmens.
Inhalt:
Einbettung von PRINCE2™ in die Unternehmensprozesslandkarte und Abgrenzung zu anderen Standards und Best Practice Methoden. Die wichtigsten Merkmale von PRINCE2™ Migration auf den Projektmanagementstandard PRINCE2™. Verweise auf die Praxis.
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Zeit: 11:30 bis 12:30 Uhr

Referent: Xaver Baiges

Ganzheitliches Qualitätsmanagement durch das gesamte Unternehmen bis hin zum Kunden
Wieso haben Produktionswerkstätten – wie z.B. Toyota – einen sehr hohen Qualitäts-Standard? Wieso z.B. die Telekommunikationsbranche eben nicht? Um diese Fragen zu beantworten, betrachtet Xaver Baiges in diesem Referat Unterschiede, Standards und Best Practices von ganzheitlichem Qualitätsmanagement. Voraussetzung für optimale und kundenorientierte Unternehmensprozesse ist ein gelebtes Verständnis von Qualität, welches von allen Mitarbeitern verstanden und getragen werden muss – beginnend beim Verwaltungsrat über das Kader bis zum Angestellten in der Produktion. Speziell in der IT sind wir oft zu stark mit uns selbst beschäftigt. Hier darf der Kundenfokus nicht verloren gehen. Xaver Baiges zeigt Ihnen, wie man dies mit einem ganzheitlichen Qualitätsmanagement lösen kann.
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Zeit: 13:15 bis 13:45 Uhr

Referent: Regine Collee

Die neue Version ITIL®v3 schlägt hohe Wellen. Nicht alles ist gut, was von der neuen Version gefordert wird. Häufigste Kritik: zu überladen, zu kompliziert, nicht umsetzbar.
Was ist brauchbar? Wo sollte weiterhin mit ITIL®v2 gearbeitet werden? Worauf sollten Sie bei einer Wahl zwischen v2 und v3 unbedingt achten?
Das Referat stellt die beiden Versionen einander gegenüber und wägt Pro und Contra in kritischer Weise ab.
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Zeit: 13:45 bis 14:45 Uhr

Referent: Ralf Buchsein

ISO 20000 als internationaler Standard für ITIL® Service Management
Nach der umfassenden Akzeptanz und Verbreitung der ITIL® Best Practices innerhalb von IT-Organisationen geht das Thema «Professionelle Serviceorientierung in der IT» in die nächste Runde. Mit der seit dem 15. Dezember 2005 gültigen ISO 20000 «Information Technology – Service Management» haben IT-Organisationen nun erstmalig die Möglichkeit, ihre IT Service Management-Prozesse durch eine unabhängige Auditierungs-Organisation auf der Basis einer internationalen Qualitätsnorm zertifizieren zu lassen. Eine Zertifizierung von Prozessen auf Basis von ITIL® ist nicht möglich. Die ITIL® Best Practices sind als Guidelines, das heisst als Leitfaden für das Management der IT Service-Prozesse konzipiert. IT-Organisationen können diese Best Practices heranziehen, um ihre unternehmensspezifischen IT Service Management-Prozesse möglichst optimal zu gestalten. ITIL® ist kein Standard; demzufolge ist es nicht möglich, IT Organisationen nach ITIL® zu zertifizieren. In einer Analyse kommt Gartner zu dem Ergebnis, dass bis Ende 2008 mindestens 60 % der relevanten Beschaffungsvorhaben der öffentlichen Hand und mindestens 30 % des privaten Sektors in entwickelten Volkswirtschaften eine ISO 20000-Zertifizierung verlangen werden. Ralf Buchsein erläutert die Inhalte sowie Anforderungen der ISO 20000 und stellt anhand durchgeführter Projekte die praktische Umsetzung der ISO 20000 vor.
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Zeit: 13:45 bis 14:45 Uhr

Referent: Henry A. Waldner

Die Resultate und Beispiele zur ETH-Studie «Prozess Management im Bereich IT Operations»
Henry A. Waldner wird die europäische Studie zum Thema «Prozessmanagement im Bereich IT Operations» vorstellen, und auch Erfahrungsbeispiele aus dem Bereich Banken und Versicherungen bringen.
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Zeit: 15:00 bis 16:00 Uhr

Referent: Dr. Ute Streubel
Referent: Dr. Klaus Hörmann

CMMI for Services, das 2008 erscheinen wird, wird vorgestellt
Nachdem sich CMMI for Development in den letzten 10 Jahren zum weltweit führenden Qualitätsstandard für Entwicklungsprozesse herausbildete, entstehen nun sukzessive weitere CMMI-Modelle für neue Anwendungsbereiche. Eines davon ist CMMI for Services, das 2008 erscheinen wird. Dieses neue Modell folgt strukturell einer gemeinsamen Architektur mit den anderen CMMI-Modellen, die inhaltlich über einen gemeinsamen Kern verfügen. CMMI for Services hat den Anspruch, nicht nur der IT-Branche, sondern sämtlichen Anbietern von Services eine zertifizierbare und damit benchmarkfähige Organisations- und Verbesserungsmethodik anzubieten. Ein „Service“ ist dabei sehr generisch definiert und kann z.B. das Entgegennehmen und Bedienen von Anfragen des Kunden, das Beheben von Störungen, das Erfüllen von Kundenwünschen nach Informationen oder das Bearbeiten neuer Anforderungen, Änderungswünsche und Aufträge umfassen. Zielgruppe des neuen Standard sind alle Unternehmen, die Dienstleistungen/Services anbieten. Es fällt schwer, eine Branche zu benennen, in der CMMI for Services nicht helfen kann. Ein großer Vorteil ist dabei die Kompatibilität sowohl mit ITIL® als auch mit CMMI for Development. Dadurch ergibt sich insbesondere im IT-Bereich das strategisch interessante Potential, IT-Anwendungsentwicklung und IT-Betrieb methoden- und prozessmäßig unter ein gemeinsames Dach zu bringen und altbekannte Reibungsverluste zu verringern. In diesem Vortrag stellen wir das neue CMMI for Services vor und gehen auf die Beziehung zu anderen Modellen wie ITIL® und CMMI for Development ein.
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Zeit: 15:00 bis 16:00 Uhr

Referent: Ralf Buchsein

ITIL® Service Management Simulation
Mit ITIL® und COBIT® haben sich Best Practices international bewährt, die die notwendigen Aktivitä-ten und Aufgaben in Form von Prozessen beschreiben. In der Regel sind die bestehenden IT-Organisationen hierarchisch strukturiert, wobei sich deren Struktur stark an den eingesetzten Hard-ware-Systemen bzw. an Software/Applikationen orientiert. Diese Struktur führt häufig dazu, dass die Mitarbeiter innerhalb der IT-Organisation auf den Betrieb „Ihrer Systeme“ ausgerichtet sind und ihr Handeln darauf konzentrieren. Mit den in ITIL® und COBIT® beschriebenen Prozessen und der damit verbundenen Prozesssteuerung und -Verantwortung sind vielen Mitarbeiter noch nicht vertraut und treten daher den IT Service Management-Prozessen reserviert gegenüber. Während bei klassischen ITIL®-Seminaren die (theoretische) Wissensvermittlung der Prozessinhalte im Vordergrund steht, versuchen IT Service Management-Simulationen die Veränderungen erlebbar zu machen. Die Teilnehmer an der Simulation übernehmen bestimmte Aufgaben in einer definierten Umgebung und führen diese Aufgaben im Team durch. Nach jeder Simulationsphase diskutieren die Teilnehmer positive/negative Erfahrungen und identifizieren so Verbesserungspotential. So wird ei-nerseits die Notwendigkeit und die Vorteile von Prozessen begreifbar, andererseits werden nach jeder Simulationsrunde die durchgeführten Aufgaben auf die IT Service Management-Prozesse adaptiert. Dadurch werden die Prozesse mit ihren jeweiligen Zielen und Vorteilen besser erlebbar. Ralf Buchsein stellt mit „Apollo 13“ und „Sim-IT“ zwei Simulationen für das IT Service Management vor.
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