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Model-Driven-Software-Development |
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Ein Kurs zur Entdeckung ungenutzter Potentiale
Auch heute noch gleicht die Software-Entwicklung oft mehr einer Handwerkskunst als einer industriellen Fertigung.
Mit den unterschiedlichsten Methoden und Mitteln werden Effizienzsteigerung, Qualitätsverbesserung und Qualitätssicherung in der
Software-Entwicklung angestrebt. Zu diesen Mitteln und Methoden zählen verschiedenste Programmiersprachen, Architekturen, Vorgehensmodelle und Werkzeuge. In diesem Kurs lernen Sie die Möglichkeiten der modellgetriebenen Software-Entwicklung kennen.
In den Köpfen der an der Software-Entwicklung beteiligten Personen befindet sich ein mentales Modell der zu erstellenden Software. Dieses mentale Modell wird üblicherweise von Entwicklern direkt mit Hilfe einer Programmiersprache ausgedrückt. Die modellgetriebene Software-Entwicklung ermöglicht es, dieses mentale Modell auf einer höheren, abstrakteren Ebene in Form von logischen, konkreten Modellen auszudrücken. Mittels einer oder mehrerer Transformationen/Generierungen werden solche Modelle dann in Quelldateien einer oder mehrerer Programmiersprachen umgewandelt. Darüberhinaus besteht auch die Möglichkeit, anstatt Quelldateien zu erzeugen, Modelle zur Laufzeit zu interpretieren.
Ihr Nutzen/Lernziele
Nach diesem Kurs
- können Sie Nutzen und Grenzen von Modellgetriebener Software-Entwicklung einschätzen.
- sind Sie mit den unterschiedlichen Modellierungs- und Generierungsmöglichkeiten vertraut.
- wissen Sie, welche Arten von Domain Specific Languages (DSL) es gibt und wozu sie sich eignen.
- kennen Sie die Bedeutung und die Unterschiede von Modell, Meta-Modell und Meta-Meta-Modell.
- haben Sie eine Übersicht über eine Auswahl der wichtigsten Modellierungs- und Generierungs-Werkzeuge.
Zielgruppe
Dieser Kurs richtet sich an IT-Entwickler und IT-Architekten, welche die individuellen Vorteile modellgetriebener Software-Entwicklung selbst einschätzen können wollen und sich vor der eigenen Anwendung von Modellgetriebener Software-Entwicklung einen Überblick verschaffen möchten.
Voraussetzungen
Erfahrung in der Software-Entwicklung allgemein. Es sind keine Kenntnisse bestimmter Programmiersprachen notwendig. Eine erste Erfahrung mit Modellierung im allgemeinen, zum Beispiel mit der Unified Modeling Language (UML), erleichtert die Konzentration auf die Lernziele.
Inhalt
- Nutzenversprechen der Modellgetriebenen Software-Entwicklung
- Unterarten der Modellgetriebenen Software-Entwicklung (Modell als Dokumentation, Code-Visualisierung, Round-Trip Engineering)
- Begriffsabgrenzung MDSD, MDD, MDA
- Der Schritt von der Software-Entwicklung zur Modellgetriebenen Software-Entwicklung
- Modellierungssprachen, Domain Specific Languages (DSL)
- Was sind Meta-Modelle und wozu werden sie benötigt?
- Transformations-, Generierungs- und Interpretations-Techniken
- Teamwork im Kontext von Modellgetriebener Software-Entwicklung
- Versionskontrolle im Kontext von Modellgetriebener Software-Entwicklung
- Anforderungsmanagement im Kontext von Modellgetriebener Software-Entwicklung
- Dokumentation im Kontext von Modellgetreibener Software-Entwicklung
- Betrachtung spezieller Software-Typen (Embedded, Produkt-Linien)
- Übersicht Modellierungs- und Generierungs-Werkzeuge
- Worauf bei Modellgetriebener Software-Entwicklung zu achten ist
Referent:
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Marcus Munzert ist geschäftsführender Gesellschafter der Generative Software GmbH, welche auf Methoden der modellgetriebenen Softwareentwicklung spezialisiert ist. Er verfügt über 15 Jahre Erfahrung als Software-Architekt, Berater, Entwickler, Projektleiter, Trainer und Qualitätsmanager. Sein besonderes Interesse gilt der effektiven und effizienten Erstellung von bedienungsfreundlicher Software. |
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